Dass
ausgerechnet vor Weihnachten an die
3000 Mitglieder seitens des Masseverwalters
aufgefordert wurden, ihr Haftungskapital
von € 145,35 einzuzahlen, stößt
im Salzkammergut auf Empörung,
sind doch vor allem Pensionisten und
Pensionistinnen betroffen.
Die Aussage des Masseverwalters Peter
Posch, es habe seitens der Standortgemeinden,
des ÖGB und der SPÖ „großspurige
Ankündigungen“ gegeben,
das Problem der Zahlungen „zu
lösen“, wird von der SP-Bezirksparteivorsitzenden
LAbg. Sabine Promberger und ihrem
Stellvertreter Josef Reisenbichler,
selbst Gewerkschafter, als „haltlose
„Unterstellung“ zurückgewiesen,
der Masseverwalter habe keine verträgliche
Lösung zustande gebracht. |
Die SPÖ
werde ihrerseits versuchen, für
„soziale Härtefälle“
eine finanzielle Hilfestellung zu
leisten. Betroffene mögen sich
in der SPÖ-Bezirksgeschäftsstelle
melden (Bahnhofstr. 27, 4810 Gmunden;
Mail: christian.dickinger@spoe.at).
ÖGB-Vorsitzender Karl Neubacher
ergänzt: „Wo wir Unterstützung
leisten können, werden wir das
tun.“
„Die Betroffenen können
sich bezüglich rechtlicher Hilfe
gerne an uns wenden“, fügt
Martin Kamrat, der Leiter der AK Gmunden,
hinzu, auf unserer „Hotline“
stehen wir für Auskünfte
zur Verfügung (0506906). |